Dienstag, 19. März 2013

Rüdigers Eierwärmer

Sechs Uhr Morgens. Rüdiger lag auf dem harten Dielenboden in Tante Gerdas Nähzimmer. Er wollte aufstehen. Doch er war einfach zu sehr geschafft von den Strapazen der letzten Nacht. Nach zwei Flaschen Korn und einer Badewanne voller Bier konnte man auch nichts anderes erwarten. Rüdiger war betrunken am Webstuhl seiner Tante eingeschlafen und anschließend vom Stuhl gefallen. Zumindest schaffte er es noch seine Arbeit an dem Eierwärmer zu beenden.

Knarzend öffnete sich die Zimmertür. Tante Gerda stampfte humpelnd in den Raum und wollte wie jeden morgen in ihren Spucknapf rotzen. Doch als Rüdiger am gestrigen Abend vom Hocker kippte, verschob er diesen ausersehenen. Somit landete Gerdas feuchter Flatschen in Rüdigers Gesicht. Schon schloss sich wieder die Tür und seine Tante humpelte Lachend davon.

Neben ihm lag der Quell seiner Inspiration. Es war das härteste Pornoheft, das jemals produziert wurde. Er wollte danach greifen, doch es war weg. Stattdessen lag da irgend so ein oller Flyer.
Er schielt auf diesen und las: „...“!, Wörter die zu Sätzen angeordnet waren. Dieser Flyer veränderte seine Leben für immer. Daraufhin wechselte er von Heroin zu Methadon und wieder zurück.

Und das war die tolle Geschichte von Rüdiger und seinem Eierwärmer. Diese Geschichte war sehr gut. Ausführlich beschrieben, der Grammatik war top und das R3chtSChr31bung war erste Sahne.

Besucht Bobrovics Homepage. Die ist sehr gut.

Montag, 11. März 2013

Sein Tag... aufm Klo

Rastlos irrte er umher. Auf der Suche nach einer drallen Dirne, erblickte er Unbeschreibliches durch das Fenster eines kleinen Kiosk. Man konnte es nicht in Worte fassen. Er musste in den Laden gehen, er musste ein Fuß vor den anderen setzten, er musste es unbedingt besitzen, seiner Sammlung hinzufügen, ein neues Kollektiv aus Gegenständen formieren, es ansehen, anfassen und betrachten. „Boar ey!!! Nacktbilder von Neandertalerollen??? Frisches Bildmaterial aus der Vergangenheit. Fotografiert vom Hubbleteleskop.“

Das war der Beweis!!! Die Zeit ist kreisförmig nicht linear. Das Hubbleteleskop fotografierte einmal um die Zeit herum und knipste dabei Steinzeitmenschen in Boxershorts, wie sie die amerikanische Flagge schwenken.

Aber das interessierte ihn in Wahrheit wenig. Sein Blick fiel auf das Heft daneben. „Potz Blitz! Die zweite Ausgabe des „Zeilenschänder“!!! Vor dem offiziellen Release am 21.03.2013, hier und jetzt in diesem Laden? Ich glaube mich tritt ein Pferd.“

Er sprang auf die Straße und prüfte ob er noch in der Gegenwart wäre. Er war in der Gegenwart stellte er fest: Er war in der:

Emser Straße 37
12051 Berlin

„Krass!“, dachte er. „Die zweite Ausgabe des „Zeilenschänder“ gibt es schon jetzt zu kaufen. Hier und jetzt in der Emser Straße 37, 12051 Berlin. Er kaufte schnell den Zeilenschänder. Doch dem nicht genug. Geschwind wetzte er nach hause, ging an seinen Computer, machte ihn an und kaufte noch mal die zweite Ausgabe des „Zeilenschänder“ im Internet, weil das da teurer war. Wegen den Versandkosten. Und da bestellte er:


Danach las er die Rezension zu der zweiten Ausgabe des „Zeilenschänder“ von den Bücherfressern:


„Kraaaaaaasse Scheiße!“, dachte er sich. Und schon bald bekam er die zweite Ausgabe des „Zeilenschänder“ per Post. Und in dem Päckchen war noch mehr. Nämlich ein Flyer. Und der war voll cool. Die eine Seite war mit Werbung von „Oli Fury“ von „Satire-Cartoons.de“ und die andere halt nicht. Und so besuchte er im Internet die Seite:


Und so lebte er glücklich bis an das Ende seiner Tage.



Zeilenschänder 2 schon jetzt in folgendem Kiosk erhältlich:
Emser Straße 37; 12051 Berlin

Rezension des Zeilenschänder 2:

Zeilenschänder 2 gewinnen:

Zeilenschänder 2 online besorgen: